Seitliche Abstützung



 


Zwei seitliche Abstützungen je Drehgestell in der Drehzapfenebene tragen den Brückenrahmen. Die Lokomotiven der Baureihen 110/113 besitzen eine im wesentlichen einheitliche Bauart der Abstützung, während die Drehgestelle der Lokomotiven der Baureihe 112 - erste Lieferung - mit einer Sonderbauart ausgerüstet sind. Der Brückenrahmen der Lokomotiven der Baureihen 110 / 113 ruht beiderseits der Drehzapfen auf Gleiteinrichtungen, die außen am Drehgestellrahmen angeordnet sind und die je über 3 ineinander gestellte Schraubenfedern und eine Gummischeibenfeder auf Konsolen abgestützt sind. Die Führung des Federgehäuses am Drehgestell besteht aus Hartmanganplatten. Zur Dämpfung der Federung dienen je 2 Teleskop-Schwingungsdämpfer. Die Gleiteinrichtung besteht aus einer Stahlgleitplatte am Brückenrahmen, einer Drucklinse aus Bronze und einer Druckpfanne. Staubschutzbleche verhindern das Eindringen von Schmutz.

Die seitliche Abstützung ist die Auflage des Lokkasten auf die Drehgestelle Aufgabe der seitlichen Abstützung ist es:
- Die Gewichtskraft des Lokomotivkastens auf die Drehgestelle zu übertragen.
- Bewegungen zwischen Brückenrahmen und Drehgestellrahmen zu ermöglichen.
- Gute Laufeigenschaften zu erreichen,
- Fahrzeugeinrichtungen zu schonen,
- Fahrkomfort für den Triebfahrzeugführer zu erhöhen.
Dies wird erreicht, wenn sich die Massen auf ihre tragenden Bauteile möglichst abgefedert und frei beweglich abstützen.
Bei Lokomotiven der BR 110 besteht die seitliche Abstützung aus zwei bzw. drei ineinandergestellten Schraubenfedern, die auf beiden Seiten des Drehgestells auf angeschweißte Konsolen stehen.
Zur Dämpfung der Schraubenfedern sind jeweils Schwingungsdämpfer angebracht.
 


Seitliche-Abstuetzung.jpg (49024 Byte)
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