Lackierung



Die Lackierung bereitete bei den Vorserienloks und bei den ersten Serienloks Schwierigkeiten. Da die Bleche des Lokmantels mit einer Dicke von 1,7 mm deutlich dünner als die der Vorkriegs-Elloks (2,5 mm) waren, traten bei der Verarbeitung stärkere Wellen auf. Diese wurden vor der Lackierung mit Spachtel verdeckt. Dabei war die Spachteldicke stellenweise größer als die Blechdicke. Dieses Mißverhältniss hatte negative Folgen. Schon wenige Tage nach der Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge traten zunächst Risse im Lack auf, später platzten Lack und Spachtel ab. Dies trat besonders dann auf, wenn der Lokmantel beim Anheben des Lokkastens unter Spannung stand. Eine Lok mußte noch im ersten Betriebsjahr komplett neu lackiert werden. Man zog daraus die Konsequenz, das Spachteln einzudämmen. So kommt es, dass viele Loks ein faltenreiches Äußeres haben, was besonders im Bereich zwischen den Türen und den Wölbungen an den Lokecken zu Tage tritt.

 


 


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