Der elektrische Teil


Der elektrische Teil der Neubau-Elloks ist am Gewicht der Loks mit rund 50 %, an den Kosten jedoch mit rund 75 % beteiligt. 
Heute betreibt die DB AG mit wenigen Ausnahmen ihre elektrifizierten Strecken mit Wechselspannung von 15 kV mit einer Frequenz von 16 2/3 Hz. Diese Spannung geht auf einen Beschluss der Bayerischen Staatseisenbahnen aus dem Jahre 1908 zurück. Die ungewöhnliche Frequenz kam daher, dass man sie leicht mit Synchronumformern bei einem Polzahlenverhältnis von 3 : l aus der Landesversorgung mit der Frequenz 50 Hz erzeugen konnte.
1912 schlössen die deutschen Staatsbahnen einen Vertrag, bei der Elektrifizierung des deutschen Streckennetzes einheitlich die von den Bayern genutzte Frequenz anzuwenden.

 

Nach oben ] Weiter ]